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Auch in diesem Jahr ist die Arbeit der deutschen Delegation nicht nur auf den eigentlichen Summit beschränkt. Policy Innovation ist seit mehreren Jahren bemüht, der jeweiligen Delegation eine möglichst umfassende Vor- und Nachbereitung zukommen zu lassen. So fand auch in diesem Jahr - neben dem Kennenlern-Wochenende und zahlreichen Telefonkonferenzen - das Vorbereitungswochenende statt.
Die meisten der Teilnehmer waren auch diesmal schon am Donnerstag angereist, um Freitag früh um 9 Uhr frisch den Tag beim Bund der deutschen Industrie starten zu können. So wurden sie nicht nur vom imposanten Innenhof vom Haus der Wirtschaft begrüßt, sondern hatten die Möglichkeit, auch von unserem Beiratsmitglied einige persönliche Worte zu empfangen. Danach ging es dann voller Spannung und Elan ins Kanzleramt, wo wir schon von Frau Winter und Frau Miehe-Nordmeyer erwartet wurden. Dort gab es dann nicht nur einen weiteren Einblick in die Prozesse und Agenden der G8 & G20, sondern beim gemeinsamen Mittagessen auch die Möglichkeit, weitere Fragen an die Frauen aus dem Sherpastab zu stellen.
Der Nachmittag war dann vom Besuch der jeweiligen Ministerien bestimmt. So ging es nicht nur ins Finanz-, Verteidigungs- und Umweltministerium, ins Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und ins Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, sondern auch ins Auswärtige Amt. In allen konnten immer mindestens zwei der Delegierten ihre ersten inhaltlichen Überlegungen zur Diskussion stellen und weiteren nützliche Hinweise und Erfahrungswerte gewinnen.
Samstag stand dann die offizielle Vorstellung der Delegation auf dem Programm. Dies nahm auch unser Beiratsmitglied Christian Humborg zum Anlass, den Delegierten die Anliegen der Zivilgesellschaft und einige persönliche Worte mit auf den Weg zu geben. Der Rest des Tages stand dann unter dem Zeichen der Verhandlungen. So galt es nicht nur, sich intern abzustimmen und innovative Ideen auszutauschen, sondern auch eine überzeugende Argumentation für die Diskussion um die Themen der Jugendagenda festzulegen.
Auch am Sonntag wurde ein weiterer Grundstein für das Verhandlungsgeschick in Paris gelegt. So brachte unsere 2. Vorsitzende Dana von der Heide die Delegation in ihrem Workshop noch einmal das Thema Verhandlungsgeschickt, Argumentationsmodelle und die interkulturellen Besonderheiten auf die Tagesordnung und in die Köpfe ihrer Zuhörer.
Unser Dank gilt der fleißig arbeitenden Delegation, unseren Beiratsmitgliedern, allen Ministerien und dem gesamten Team. |